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Der Bürgernetzgedanke - und die Umsetzung bei bingo e.V.

Der Bürgenetzverband e.V. hält das Gründerhandbuch (April 1999) vom damaligen Vorsitzenden Betram Gebauer weiterhin veröffentlicht. Dieses ist äußerst umfangreich, beleuchtet den Gedanken, der den einzelnen Bürgernetzvereinen und dem Bürgernetzverband inne wohnt von verschiedensten Seiten und dient für Vorüberlegungen zur Gründung eines eigenen Bürgernetz(vereins). Der Bürgernetzgedanke ist Bestandteil des von der Bayerischen Staatsregierung initiierten Konzepts „Bayern Online“. Der ursprüngliche Gedanke dieses Konzeptes war den Bürgern flächendeckend eine Einwahl zum Ortstarif ins Internet zu ermöglichen.

Da sich seither die Situation verändert hat, sei mir gestattet, kurz den Bürgernetzgedanken und die Entwicklungen bei bingo e.V. zusammen zu fassen:
Grundgedanken des Bürgernetzes ist es, der Suche nach dem individuellen Nutzen von Telekommunikationsdienstleistungen für jedermann ein Finden gegenüber zu stellen. "Internet für jedermann" oder "Information at your fingertips" (Bill Gates) sind daraus resultierende Slogans.
Seit 1996 bereits wird der Bürgernetzgedanke in Form von
a) kostengünstiger Einwahl in das Internet
b) Fortbildungveranstaltungen der Bürger zum Thema Internet und Computer
c) Aufbau regionaler Informationsplattformen im Internet
gepflegt und verstanden. Diese drei Schwerpunkte wurden ohne Einschränkungen bis vor einiger Zeit mit dem Verein bingo e.V. und der Internet-Team GmbH beibehalten. Da a), die kostengünstige Einwahl ins Internet mit der Verbreitung von DSL und Flatrates inzwischen zumindest in unserem Einzugsgebiet (Region 10) zum Randthema geworden ist, und die Internet-Team GmbH sich systemisch umorientiert hat, wurde als Partner von bingo e.V. die Erdenreich Datentechnik (EDT) gefunden.

Natürlich sind die Bereiche "Regionales WWW-Forum" mit der lokalen Newsgruppe, dem Bürgerforum Ingolstadt weiterhin auch Nicht-Mitgliedern zugänglich, der "Identifikation und Zusammengehörigkeitsgefühl auch über einen eMail-Namen, der den regionalen Bezug betont" mit dem Wegfall der Nutzung der ursprüngliche einheitlichen Domain aller Bürgernetze, dem "baynet.de" nur noch eingeschränkt (seitdem gibt es statt "bingo.baynet.de" das "bingo-ev.de"), das "Schaffen von Arbeitsplattformen auf Vereinsebene" ist nach wie vor elementar. Für letzeres wurden diverse Wege beschritten, neben Spielwiesen gab es beispielsweise lokale BSCW-Nutzungen, Netmeeting-Server, eigenhändig programmierte Lösungen (z.B. "bitzcenter", "bingo-chat"), die nach wir vor in Betrieb sind, die Nutzung von Newsgroups, Email-Listen und ähnliches.

Die Mitgliederzahlen aller einzelnen Bürgernetzvereine sind durch das Wegfallen von a) dramatisch eingebrochen. Viele Vereine haben sich sogar aufgelöst, da sie lediglich a) als Vereinszweck angesehen haben oder darüber finanziert hatten. Jedoch ist DSL noch immer nicht nicht an jedem Ort verfügbar.
bingo e.V. hat als Leitverein zum Thema Schulungen im Verband als Vorreiter und Beispiel für Schulungsveranstaltungen und eine (reibungslose) Organisation dazu zwar seitdem ebenfalls viele Mitglieder eingebüßt, die sich rein wegen a) kostengünstiger Einwahl in das Internet zu uns gesellt hatten. Viele Mitglieder sind trotz anderweitigem Zugang und der Kündigung bei I-Team dem Verein bingo e.V. jedoch "treu" geblieben und unterstützen uns durch ihre Beiträge wesentlich.
Leider ist der Schulungsbetrieb durch fehlende Anmeldungen ebenfalls eingebrochen. Wir von bingo e.V. halten dafür die (Welt-)Wirtschaftskrise verantwortlich, nicht, weil es jetzt nur noch "Mündige Bürger" beim Thema Internet und (sichere und sinnvolle) Computernutzung gibt. Der Vereinszweck "Volksbildung", der auch in der Satzung von bingo e.V. verankert ist ist daher nicht erreicht. Jedoch die Finanzdecke, mit der das von bingo e.V. finanziert werden kann.
Die Notwendigkeit der Aufklärung ("Volksbildung") ist mehr denn je gegeben, sei es wegen "Web 2.0" und dem gläsernen Menschen (siehe "http://www.watchyourweb.de/), der "Internetsperren gegen Kinderpornographie" als möglichem Beginn der Zensur des Internets (vgl. http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/), dem "Bundes-Trojaner" Spionage bei Jedermann erlaubt?, "Safer Surf" trotz Viren, Würmer und Pferden (Trojaner) (vgl. http://www.buerger-cert.de/), dem Paradigmenwechsel von "IT-Sicherheit" zu "Informationssicherheit", oder dem Thema "DE-Mail 2010", die jeweils dringend gesellschaftspolitischer Einflußnahme bedürfen. Zu einer erfolgreichen Willensbildung des Volkes, wozu ich auch die Politiker als Volksvertreter zähle, bedarf es umfassender, neutraler Information. Diese soll auch durch uns, dem Bürgernetz Ingolstadt bingo e.V. im Verband der Bürgernetze erfolgen. Die Kompetenz hierzu haben wir durch jahre- (teilweise jahrzehnte-)lange Nutzung des Computers und dem Internet sowie der Kenntnis der technischen Vorgänge und Zusammenhänge. Und wir möchten diese Kompetenz zu Ihrem Nutzen einbringen. Bitte, unterstützen Sie uns: Werden Sie Bürgernetz, werden Sie Mitglied bei bingo e.V.. Werden Sie aktiv. Lernen Sie uns und unsere Kenntnisse kennen, bringen Sie sich mit Ihren Kenntnissen bei uns ein, informieren Sie sich und nehmen Sie Einfluß auf alle Prozesse, die sich in der informationstechnischen Entwicklung gesellschaftspolitisch darstellen. Wir stehen Ihnen bei - stehen Sie uns bei.
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Dieser Beitrag hat den Status "yxc - im Aufbau". Er stellt weder die Meinung des Vorstandes von bingo e.V. oder der Mitgliederversammlung von bingo e.V. noch des Vorstands des Bürgernetzverbandes e.V. oder der Mitglieder des Bürgernetzverbandes e.V. dar, sondern lediglich die persönliche Meinung des Verfassers und unterliegt dem auschließlichen Copyright des Verfassers.