KREUZBUND e.V. - Selbsthilfe-
und Helfergemeinschaft für Suchtgefährdete, Suchtkranke und
deren Angehörige, Diözesanverband Eichstätt
Rundstraße 8 - 85051 Ingolstadt-Zuchering,
Tel. 08450 / 1610 + 1222, Fax 08450 / 91566
Der KREUZBUND e.V. ist die katholische Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtgefährdete, Suchtkranke (Alkohol- und Medikamentenabhängige) und deren Angehörige des Deutschen Caritasverbandes. Bundesweit gibt es ca. 1450 Selbsthilfegruppen des KREUZBUND, die von ehrenamtlichen Gruppenleitern und Helfern betreut werden. Als Diözesanverband Eichstätt konzentrieren sich die einzelnen Gruppen hauptsächlich auf die Region Ingolstadt / Eichstätt, aber auch im Umland gibt es einzelne Gruppen.
Wir bieten Suchtkranken und ihren Angehörigen unsere Hilfe an. Zu uns kann jeder kommen, der Hilfe braucht. Die Gruppenarbeit ist dabei eine wesentliche Form der Hilfe. Durch Gruppenarbeit soll es dem einzelnen möglich werden, seine Probleme zu lösen, eine bejahende Lebenseinstellung zu erreichen und sich in der Wirklichkeit des Alltags zurechtzufinden. Unsere Gruppenarbeit geht auf die Bedürfnisse des Suchtkranken und seiner Angehörigen ein und bietet Hilfe zur Selbsthilfe durch Gleichgesinnte und gleichermassen Betroffene. Was Suchtkranke und Angehörige im KREUZBUND an Hilfe erfahren haben, geben sie in den Gruppen an andere Betroffene weiter. Unserer Gruppenarbeit ist keine Therapie, sie dient nur der Vorbereitung oder der Nachsorge auf bzw. nach einer stationären Therapie. Die therapeutische Behandlung bleibt den dafür ausgebildeten Fachleuten vorbehalten.
Die Gruppenleiter und ehrenamtlichen Helfer des KREUZBUND sind oft die ersten Kontakt- und Anlaufstellen für die Suchtkranken und/oder ihre Angehörigen. Wir arbeiten eng mit der Psychosozialen Beratungsstelle in Ingolstadt, Jesuitenstr. 4 zusammen. Wir halten auch INFO-Abende im Klinikum Ingolstadt in der Station 37 ab, um Möglichkeiten und Wege der Behandlung Betroffener aufzuzeigen.
Eine der Hauptaufgaben des KREUZBUND ist eine Nachsorge durch die Gruppenarbeit als weiterführende Möglichkeit, von der nicht nur wir überzeugt sind, daß der Suchtkranke und sein Partner sie unbedingt erfahren sollten. Schon während einer Entwöhnungsbehandlung wird von Ärzten, Sozialarbeitern, Psychologen und den Kostenträgern empfohlen, sich nach der Behandlung einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.
Unser Ziel ist die Rehabilitation und die Integhration des
Suchtkranken in Familie, Beruf und Gesellschaft. Wir legen Wert
auf enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Psychologen und der
Beratungsstelle, sowie mit Sozialarbeitern und Sozialpädagogen
in der Suchtkrankenhilfe der ambulanten und stationären
Einrichtungen.
Die Förderung sinnvoller Freizeitgestaltung und alkoholfreier
Geselligkeit hat bei uns im KREUZBUND große Bedeutung: Seminare,
Sommerfest, Ausflüge bzw. Weihnachtsfeier finden bei den
Mitgliedern großen Zuspruch und werden gerne angenommen.
Wir geben unseren Mitgliedern die Möglichkeit sich in Seminaren
mit Fachleuten weiterzubilden.
Wir wollen erreichen, daß in unserer Gesellschaft auch die
Menschen akzeptiert werden, die alkoholfrei leben. Wer - aus
welchen Gründen auch immer - keinen Alkohol trinkt, sollte sich
deshalb nicht rechtfertigen müssen.
Niemand möchte suchtmittelabhängig werden. Doch niemand kann
von sich sagen: "Mir wird soetwas nie passieren!" - Das
Leben erscheint oft durch Konflikte, Anspruchshaltung,
Leistungsdruck, Ängste, Krankheiten und andere Dinge
uberträglich belastet. Viele glauben deshalb, durch Suchtmittel
- wie Alkohol oder Medikamente Erleichterung zu finden, dies ist
aber ein Trugschluß. Der problemlose Umgang und die leichte
Verfügbarkeit können in die Abhängigkeit führen.
Suchtmittelabhängigkeit ist eine Krankheit (seit 1969
anerkannt), die alle gesellschaftlichen Schichten durchzieht,
aber viele sind über Ursachen und Folgen des Alkohol- und
Medikamentenmißbrauchs nicht ausreichend informiert. Deshalb ist
Aufklärung unser Anliegen, denn
H i l f e i s t m ö g l i c h !!
Bei Problemen mit Alkohol oder
Medikamente sind wir für Sie da.
Wo erreichen Sie uns?
Über die Psychosoziale Beratungsstelle, Jesuitenstraße 4, 85049
Ingolstadt, Telefon 08 41 / 3 09 - 1 38 oder INFO-Telefon 0 84 50
/ 16 10
Ingolstadt:
Montag: 19.30 Uhr Ketteler-Haus I (Caritashaus)
Jesuitenstraße 4 / 1. Stock
J. Hermann Tel. 0841 / 54105
Montag: 19.00 Uhr Pfarrheim St. Canisius
Lenbachstraße 7
G. Müller Tel. 0841 / 75866
Montag: 19.00 Uhr Pfarrheim Herz Jesu
Zeppelinstraße 90
H. Henneke tel. (0841) 74504
Dienstag: 19.30 Uhr Pfarrheim St. Anton
Münchener Straße 69
D. Regneri Tel. 08450 / 1610
Mittwoch: 19.30 Uhr Pfarrheim St. Josef
Schillerstraße
D. Regneri Tel. 08450 / 1610
Mittwoch: 20.00 Uhr Pfarrheim St. Augustin
Pettenkoferstraße 12
R. Meineck Tel. 08431 / 46385
Mittwoch: 19.30 Uhr Ketteler-Haus II (Caritashaus)
Jesuitenstraße 4 / 1. Stock
I. Buchberger-Ross Tel. (08466) 901221
Baar-Ebenhausen:
Dienstag: 20.00 Uhr Pfarrheim Maria Himmelfahrt
Kirchstraße 4, Baar
W. Bauer Tel. 08442 / 2194
Eichstätt:
Montag: 19.30 Uhr Caritas-Haus
Weißenburgerstraße 17
Chr. Sperr Tel. 0641 / 73903
Greding:
Mittwoch: 19.30 Uhr Pfarrheim
Badergasse 1
C. Dix Tel. 08463 / 574
Gunzenhausen:
Mittwoch: 20.00 Uhr Beratungsstelle
Hindenburgplatz 3
Th. Latteier Tel. 09837 / 978459
IN-Friedrichshofen:
Montag: 19.00 Uhr Pfarrheim St. Christoph
Jurastraße 10
H. Krutzenbichler Tel. 0841 / 84928
IN-Mailing:
Montag: 19.00 Uhr Pfarrheim St. Martin
Pfingstrosenstraße 1
M. Schabl Tel. 08453 / 8539
Manching:
Dienstag: 19.30 Uhr Pfarrheim St. Peter
Pfarrer-Frey-Straße 2
H. Lebioda Tel. 08459 / 2971
Pfaffenhofen I:
Mittwoch: 19.30 Uhr PAF-Sulzbach - Familienzentrum
Bistumerweg 5
A. Schmid Tel. 08137 / 9181
Pfaffenhofen II:
Dienstag: 19.30 Uhr Kreiskrankenhaus - NR-Cafeteria
Krankenhausstraße 70
H. Schmidtpott Tel. 08441 / 86338
Pfaffenhofen III:
Donnerstag: 19.30 Uhr Caritas-Zentrum
Spitalstraße 7
G. Mack Tel. 08441 / 83715
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